Gute Gründe für Yoga in der Schwangerschaft – und was du als Schwangere unbedingt beachten solltest

Mit der Entscheidung Yoga während der Schwangerschaft zu praktizieren, entscheidet sich eine Mutter bewusst für eine entspannte Schwangerschaft, denn der Fokus des Schwangerschaftsyoga liegt darin, Entspannung zu erlangen und die weibliche Intuition zu fördern. Erfahrene Yoginis sollten jetzt etwas vorsichtiger werden und ganz besonders auf die körperlichen Grenzen achten. Unerfahrene Yoginis, die durch die Schwangerschaft erst zum Yoga gelangen, sollten Ratschläge und Anweisungen der Yogalehrer unbedingt beachten und natürlich die eigenen Grenzen achten. Ein geleiteter Yogakurs, bietet sich da optimal an, denn du hast eine Expertin, falls du dir unsicher sein solltest bei den Übungen. Ich möchte hier 4 Gründe mit dir teilen, warum Yoga so unabdingbar in der Schwangerschaft ist. Natürlich sind das nicht alle Gründe, es gibt noch so viel mehr. 

Yoga bereitet die die Mutter optimal auf die Geburt vor

Eine Geburt fordert Ausdauer, Kraft, emotionale Stärke, Hingabe, Loslassen und Entspannung -körperlich als auch emotional. All das vereint Yoga. Im Schwangerschaftsyoga werden verstärkt Asanas praktiziert, die die werdende Mutter unter der Geburt auch ausübt, wie beispielsweise die tiefe Hocke und der Vierfüßlerstand. Yoga bietet nicht nur eine wunderbare Entspannung im Alltag, sondern schenkt Müttern vertrauen ihren gegebenen Kräften zu vertrauen. Auch mögliche Ängste vor dem neuen Lebensabschnitt lassen sich durch Yoga leichter überwinden.

Yoga verbindet Körper und Geist 

Dadurch kann die Frau ein gutes Vertrauen zu sich aufbauen, um in dem Geburtsprozess von der erlernten Fähigkeiten zu profitieren. Mit Hilfe von Meditation kann sich eine Mutter emotional positiv auf die Geburt vorbereiten und sich ganz liebevoll mit ihrem Bauchbewohner schon jetzt verbinden. Mütter erlangen so ein ganz natürliches Verhältnis zur Geburt, welches in der Natur der Dinge liegt.

Trainiert die Atmung

Eine bewusste Atmung kann nicht nur im stressigen Alltag dazu beitragen, Stress zu reduzieren und wieder ganz im Hier und Jetzt zu sein, sie hilft Müttern auch mehr im Einklang mit ihrem Baby zu sein. Das Erlernen, den Atem an eine schmerzende Stelle zu schicken, kann im Geburtsprozess dabei helfen die Schmerzen zu lindern. Die sogenannten Wellen oder Wehen können so optimal veratmet werden und in den Pausen kann Kraft getankt werden. Durch das regelmäßige Üben in der Praxis kann so eine ruhige, gleichmäßige Atmung im Geburtsprozess ganz selbstverständlich etabliert werden. Im Yoga wird der Atem mit den Asanas geübt, anders als in gängigen Geburtsvorbereitungskursen. Es ist als wertvoller zu erachten im Vergleich zur bloßen antrainierten Atemübungen, denn über die Körpererfahrung prägt sich die erlernte fliesende Atmung besser in den Geist ein und kann so während der Geburt abgerufen werden. Auch wird in der Yogapraxis oft phoniert, dies ist eine sehr schöne Vorbereitung auf die Geburt, denn das Tönen hilft dabei, loszulassen.

Baut Stress ab

Entspannte Mutter – entspanntes Kind. Was eine werdende Mutter fühlt, fühlt auch das Kind. Emotionen und Gefühle prägen sich in die Gene und das Gehirn des Ungeborenen ein und beeinflussen es zeitlebens. Geburtsmediziner und Neurowissenschaftler legen einen Zusammenhang zwischen der Zeit im Mutterleib und dem späteren Charakter des Kindes nahe. Eine Schwangerschaft stellt nicht nur körperlich eine große Veränderung und Stress dar, sondern auch mental. Daher bietet Yoga der werdenden Mutter eine optimale Vorbereitung auf der Matte, dessen entspannende Wirkung sich in den Alltag weiterträgt. Wer lernt innerlich ruhend zu sein, läuft weniger Gefahr Spielball der eigenen Gedanken zu werden. Auch das Selbstvertrauen wird gestärkt, um schwierigen Situationen mit Gelassenheit zu begegnen. Schon kurze Trainingseinheiten von 10- 20 Minuten haben einen positiven Effekt auf Körper und Geist. Gerade Meditationen können viel Kraft und Ruhe bieten, wobei sich die werdende Mutter mit ihrem innerem Raum verbinden kann. Während der Geburt kann ein innerer Kraftort eine wertvolle Unterstützung sein, um den Geburtsprozess zu erleichtern. Eine tägliche Meditation von nur 5 Minuten kann hier bereits ausreichen.

Schafft Vertrauen und verbindet Mutter und Kind

Yoga verbindet nicht nur Körper und Geist, sondern kann auch dabei helfen dass sich die Mutter mit dem Kind verbindet. Die Gelassenheit und Ruhe während einer Yogapraxis wirken sich positiv auf das Kind aus. Auch die Intuition, das sogenannte Bauchgefühl, wird durch die Yogapraxis geschult. Frauen gebären Kinder nicht aus einem Intellekt heraus, sondern intuitiv. Leider wird dies oft in unserer heutigen Gesellschaft nicht mehr gefördert, daher ist Yoga eine wundervolle Weise das natürliche Potenzial zu entfalten. Geburt verlangt Vertrauen und Loslassen, um dies zu festigen, ist ein wiederkehrender Prozess unabdingbar. Durch regelmäßige Praxis, fällt es leichter sich des Loslassens hinzugeben und den großen Veränderungen positiv entgegen zu blicken.

Was unterscheidet Schwangerschaftsyoga von der üblichen Praxis

Es gibt einige Punkte die man als werdende Mutter in der Praxis beachten sollte. Grundsätzlich gilt, wie bei dem üblichen Yoga , man tut nur das, was einem gut tut. Sobald etwas weh tut oder unangenehm wird, geht man aus der Übung heraus. Wenn sich die Praktizierenden ganz unsicher sind, empfiehlt sich die Rücksprache mit dem zuständigen Arzt oder der Yogalehrerin. Es geht im Schwangerschaftsyoga darum auf sein eigenes Gefühl zu hören. Immer wieder neu fühlen, was heute für die werdende Mutter gut ist. Die Übung die heute vielleicht gut tut, ist morgen unangenehm. Die Asana Kindhaltung bietet sich optimal für eine Pause an.

Folgende Punkte sollten beim Schwangerschaftsyoga beachtet werden:

  • Da der Bauch Platz für das heranwachsende Kind schafft, dehnen sich die Bauchmuskeln. Der Bauch sollte daher nicht zu sehr strapaziert werden. 
  • Vermieden werden sollten Übungen in Bauchlagen, extreme Rückbeugung und zu starke Drehungen.
  • Umkehrhaltungen, wie der Kopfstand sind auch nicht mehr empfehlenswert.
  • Bei Atemübungen sollte der Atem nicht unterbrochen oder gar angehalten werden.
  • Das Hormon „Relaxin“ bereitet den Körper auf die Geburt vor. Dieses entspannt die Bänder und Gelenke. Die Schwangere sollte daher beachten, sich nicht zu überdehnen.
  • Im Savasana liegt es sich jetzt auf der Seite besser.
  • Sprünge sollten vermieden werden, da diese den Beckenboden, welcher ohnehin schon viel zu leisten hat, noch mehr beansprucht.

Du bist neugierig geworden und würdest gerne mehr über Schwangerschaftsyoga erfahren? 


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